Über Uns
Ich habe als Kind Golfbälle aus einem See gefischt. Heute tun das meine Taucher auf fünf Kontinenten.
Eine kurze Geschichte darüber, wie aus einem Taschengeld-Trick ein Unternehmen wurde, das Golfern in ganz Europa faire Preise und Golfclubs weltweit einen zuverlässigen Partner bietet.
Der Golfclub in meiner Nähe hatte einen Teich vor dem achten Grün. Ich hatte eine Kescherstange. Das war im Grunde mein ganzes Geschäftsmodell, als ich anfing: Bälle raus, sauber machen, an Golfer verkaufen, die für einen neuen Titleist nicht 4 Euro ausgeben wollten.
Ich habe nie damit gerechnet, dass daraus mehr wird als ein Taschengeld. Aber die Nachfrage blieb, und irgendwann stand ich abends nicht mehr am Teich, sondern im Keller meiner Eltern, an einem selbstgebauten Sortiertisch, und habe Bälle nach Zustand einsortiert. 2009 wurde daraus ernst.
Was sich geändert hat, ist die Größenordnung. Aus dem Kellerprojekt wurde die IPG international GmbH mit Sitz in Wang bei München. Aus einem Teich wurden Gewässer auf mehreren Kontinenten. Und aus "ich verkaufe an ein paar Golfer aus der Umgebung" wurde ein Geschäft mit Golfclubs, Händlern und Wiederverkäufern, die auf uns als Partner setzen.
Erste Bälle, erster Sortiertisch, erster Verkauf, alles im heimischen Keller.
Eigene Taucherteams in sechs Ländern, ein Onlineshop für Endkunden in Deutschland und der EU, und ein wachsendes B2B-Geschäft mit internationalen Partnern.
Wo wir tauchen: Deutschland, Spanien, USA, die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai und Abu Dhabi) sowie Katar, dort, wo die großen Golfresorts liegen und entsprechend viele Bälle im Wasser landen.
Warum das mehr ist als eine nette Randnotiz: Jeder Ball, den wir dort bergen, ist ein Ball, der nicht als Plastikmüll in einem See liegen bleibt. Bei 7 bis 10 Millionen geborgenen Bällen im Jahr kommen so 322 bis 460 Tonnen Kunststoff zusammen, die wieder im Kreislauf landen, statt in der Natur.
Und jeder Ball, der bei uns landet, durchläuft dieselbe Sortierung, egal ob er aus einem Golfplatzteich in Bayern oder aus einem Wasserhindernis in Abu Dhabi kommt. Wie genau diese Sortierung funktioniert, erklären wir auf der Seite Unsere Qualitäten.
Sie sind Golfclub, Händler oder Wiederverkäufer? Neben unserem Onlineshop für Endkunden beliefern wir auch gewerbliche Partner international, zu denselben Qualitätsstandards. Schreiben Sie uns an post@independentgolf.com.
Wir sind immer noch ein Team, das jeden Ball ernst nimmt, den wir verkaufen. Nur eben nicht mehr an einem einzigen Teich.
– Benjamin Holzner
Fragen, die hier nicht beantwortet wurden? Schreiben Sie uns an post@independentgolf.com, wir antworten in der Regel innerhalb von 3 Werktagen.
Unser Logistikzentrum in Deutschland
Von unserem Hauptsitz in Wang bei München aus steuern wir Lagerung, Qualitätskontrolle und den Versand, für unseren Onlineshop ebenso wie für unsere B2B-Partner weltweit.
Jeder Ball, der hier ankommt, wird geprüft, gereinigt und sortiert, bevor er wieder auf den Weg zu einem Golfer geht.
independentgolf
Aus einer Person wurde ein Team
Was mit einer Kescherstange begann, ist heute Handarbeit im großen Stil: Täglich prüft, reinigt und sortiert unser Team tausende Golfbälle von Hand, jeder einzelne nach klaren Qualitätsstufen.
Diese Sorgfalt ist der Grund, warum sich Golfer und Handelspartner auf unsere Ware verlassen können, egal ob 25 Bälle für den Eigenbedarf oder eine größere Lieferung für einen Golfclub.
independentgolf
Jeder Ball bekommt eine zweite Chance
Ein Golfball, der im Wasser landet, ist für die meisten Spieler verloren. Für uns ist er der Anfang eines zweiten Lebens.
Statt als Plastik in einem See zu bleiben, wird er geborgen, gereinigt und wieder spielbar gemacht, zu einem Bruchteil des Neupreises und mit derselben Sorgfalt, mit der wir 2009 im Keller angefangen haben.